Selbstkasteiung mit der Puschelpeitsche
16. Februar 2013
16. Februar 2013
Selbstkasteiung mit der Puschelpeitsche
16. Februar 2013
Umsatz = Disstress
Gewinn = Eustress
15. Februar 2013
Mir wird langsam klar, wie Google die Zukunft des Web sieht: die Google-Website wird nicht mehr als Portal dienen, durch das hindurch man ins Web „schreitet“, sondern das Web wird geharvestet und entfernte Inhalte in homogenisierter Form in die Google-Welt integriert werden. Die einzelnen Webseiten, auf die die Suchergebnisse vormals verweisen haben, werden in ihre inhaltlichen Bestandteile zerlegt, die Inhalte also ihres Kontextes entledigt und direkt in die Google-Website integriert. Der Nutzer verbleibt im Google-Kosmos. Google wird das Web. Das, was wir einmal das Web genannt haben werden, wird zur anonymen Lieferstruktur von Inhalten für Google degradiert. Google wird zum Browser im Browser. Ein Tool im Tool, hinter dem die eigentliche Welt des WWW unsichtbar werden wird. Und das heißt: wir werden in dem, was uns ausmacht, in der Vielschichtigkeit unserer Kontexte, unsichtbar werden und einzig unsere atomisierten Äußerungen von der großen Erntemaschine homogenisiert und von ihr in immer neuer und unserem Zugriff entzogener Kontextualisierung im Googleversum präsentiert. And it all starts now
14. Februar 2013
Eine Zeit, in der Verabredungen mit einem Handschlag besiegelt und Meinungsverschiedenheiten mit einem Faustschlag geklärt wurden
13. Februar 2013
Ich konnte beim Blick von der Straße an der Gestalt der Balkonbalustrade der neuen Dachgeschosswohnung erahnen, dass die Besitzer über Laminatfußböden laufen
11. Februar 2013
Ist das eigentlich okay, einfach so ein Loch in einen fremden Planeten zu bohren?
11. Februar 2013
Wenn die Losfee auf einer Tombola unter Hipstern eine (natürlich) ironisch gecastete blonde Frau ist – so bleibt auf der Bühne eben doch genau das zu sehen: eine blonde Frau in dienender Rolle als Losfee in alter ungebrochener Tradition
10. Februar 2013
Mike Tysons großartiges „Everyone has a plan ‚till they get punched in the face“ ist sicherlich auch andersherum nicht minder wahr: „After punched in the face, everyone makes a plan – a plan b“
30. Januar 2013
Drei aus unterschiedlichen Gründen bemerkenswerte Wörter aus der letzten FAS: Miniepen, Diachronschnitt und Bourgeoisifizierung
29. Januar 2013
Ist es nicht eine interessante Volte, dass das Web als Apparat der Entkörperung von Kommunikation das Simulacrum einer maximalen Verkörperung von Kommunikation in der ubiquitären Verbreitung von Pornografie schafft, also eines Genres, in dem menschliche Körper ganz unmittelbar aufeinanderprallen?
29. Januar 2013
Schon der junge Trucker mit tief sitzender Jeans und Hang zur Adipositas
29. Januar 2013
Die Schneeschmelze bricht mir das Herz – was, wenn nicht Kälte und Schnee (der große Verwandler), könnten einen wohlbehalten durch den lichtlosen Jahresanfang geleiten
28. Januar 2013
Mich im Fieber eines grippalen Infekts nach Jahren noch einmal einer Staffel mit C J. („Someone’s gonna get an ass-kickin‘ from the Mrs.“), Sam („Hmm“), Toby („All I see is Dr. Jekyll and Mr. Fluffy“), Donna („I want my money back.“), Josh („DONNA!“), Leo („MARGRET!“) hingegeben und es trotz der Umstände sehr genossen
28. Januar 2013
Zut Alors – Sacklzment
25. Januar 2013
Unlängst das erste mal beobachtet, wie jemand mit dem iPad fotografiert. In seltsamer Weise erinnert dies an den Umgang mit einer Plattenkamera: die selbe Größe der „Mattscheibe“ – allerdings keine Bautiefe der Apparatur, kein Stativ, kein schwarzes Tuch. Aber was nicht ist, kann ja noch werden
25. Januar 2013
Die Verlebendigung und Vergegenwärtigung von Erfahrung durch Körperausdruck und Sprache
24. Januar 2013
Das Ende von Shavasana ist jedesmal wie die Vertreibung aus dem Paradies
24. Januar 2013
Äpfel als poetisches Speichermedium: sie tragen die Farben des Herbstes den ganzen Winter hindurch, um uns zu erfreuen
23. Januar 2013
Harald Sack Zieglers Song vom Altern („Geboren, älter, älter, älter, älter, älter, älter, älter, tot“) weist leider zurecht unter anderem darauf hin, dass wir alle, immer und jederzeit, gemeinsam und gleichzeitig altern. Und nach der Live-Perfomance bedankt er sich für’s Mitmachen – beim Altern – der Schuft
23. Januar 2013