Landschaft, Essen, Politics
— J. über das, was er an Kalifornien vermisst
23. März 2013
von Marcus
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Landschaft, Essen, Politics
— J. über das, was er an Kalifornien vermisst
18. März 2013
von Marcus
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Loyalität ist die vergeistigte Schwester der Sentimentalität (also schätze ich beide)
17. März 2013
von Marcus
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Was bisher geschah: ein Mann in Amt und Würden wird mit dem Vorwurf der Vorteilsnahme konfrontiert. Er bestreitet die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft sieht einen Anfangsverdacht und nimmt die Ermittlungen auf. Diese Einleitung von Ermittlungen zwingt den Mann, von seinem Amt zurückzutreten.
Das mehrköpfige Ermittlungsteam der Staatsanwaltschaft ermittelt über ein Jahr. Der Beschuldigte kooperiert. Der Beschuldigte übergibt den „Gästen“ freiwillig Akten im Rahmen eines Besuchs durch Ermittlungsbeamte, die ohne Durchsuchungsbeschluss in seinem Privathaus vorstellig werden.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf drei Hotelbesuche mit unklarer Rechnungsbegleichung. Nach über zwölf Monaten Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft weder Beweise für ihre Vorwürfe noch hat sie auch nur ausreichende Indizien, um ein Verfahren gegen den Mann zu eröffnen.
Und was macht die Staatsanwaltschaft in dieser Situation? Stellt sie das Verfahren ein? Nein. Sie hat eine bessere Idee: die Staatsanwaltschaft zeigt sich generös. Die Staatsanwaltschaft bietet den Anwälten von Christian Wulf an, gegen eine Zahlung von 50.000 20.000 Euro das Verfahren gegen ihn einzustellen; wohlgemerkt eines Verfahrens, das im 13. Monat seines Andauerns absolut keine relevanten und somit gerichtsverwertbaren Ergebnisse geliefert hat.
Das ist gelinde gesagt nicht nur perfide, das ist impertinent. Der wahrscheinlich zu unrecht Beschuldigte soll seinen „Peinigern“ 20.000 Euro dafür zahlen, dass sie von ihm ablassen und ihr in der Sache ergebnisloses und in Kürze von staatswegen sowieso einzustellenes Tun beenden und zugleich soll er mit genau dieser Zahlung unterschwellig eingestehen, dass er doch Dreck am Stecken hat, obwohl man ihm nichts beweisen kann. Ungeachtet der Person im Fokus, aber das ist inakzeptabel.
16. März 2013
von Marcus
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Individualreise zum Urgrund der Ruhe
16. März 2013
von Marcus
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Flüssiges Hartwachs
15. März 2013
von Marcus
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Wintermorgensonne, Nachmittagskaffee und abends Landbrot, Butter, Leberwurst, Streuobstäpfel und ein Glas Merlot
15. März 2013
von Marcus
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Balitsch, Chandler, Dabanlı, Esswein, Feulner, Frantz, Gebhart, Hloušek, Ildiz, Kanazaki, Kiyotake, Klose, Korczowski, Mak, António, Mendler, awe, Ngankam, Nilsson, Pekhart, Pinola, Plattenhardt, Polter, Rakovsky, Schäfer, Simons, Stark, Stephan
15. März 2013
von Marcus
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Aaron, Abraham, Amalek, Amram, Asser, Batseba, Ben-Ammi, Benjamin, Boas, Dan, David, Efraim, Eleasar, Eli, Esau, Esra, Gad, Haran, Isaak, Isai, Ismael, Issachar, Itamar, Jakob, Jeschua, Jojachin, Josef, Josua, Juda, Korach, Levi, Lot, Manasse, Maria, Midian, Mirjam, Moab, Mose, Naftali, Nahor, Pinhas, Rahab, Ruben, Ruth, Salmon, Salomo, Samuel, Saul, Sebulon, Seraja, Serubabel, Simeon, Tamar, Terach, Zadok
14. März 2013
von Marcus
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Okzidentalen Erfindern und Nutzern von Bookmark-Now-Read-Later-Apps sollte man vielleicht beizeiten behutsam zur Seite nehmen und mit dem hiesigen Konzept von menschlicher Endlichkeit und Tod vertraut machen und an den Gedanken heranführen, dass eine Lokalisierung ihrer Software für Kulturkreise mit Transmigration, Seelenwanderung und Wiedergeburt das vielversprechendere Ertragsmodell in Aussicht stellt
13. März 2013
von Marcus
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Stets töricht – gleich zwei Feuilletonwörter der schlimmsten Sorte in direkter Folge
13. März 2013
von Marcus
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Dreh‘ dich, du Miststück!
— ein Typ zu seinem iPad (mit aktivierter Rotationssperre)
10. März 2013
von Marcus
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Und als Erwachsener frage ich mich bis heute, warum sich der helle Staub immer auf die dunklen und der dunkle immer auf die hellen Dinge legt
9. März 2013
von Marcus
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Ich habe mich als Kind immer gefragt, warum sich der Zigarettenrauch genau im Lichtkegel der Lampen sammelt
8. März 2013
von Marcus
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Heute beim Mittagessen mit E. und J. kurz die Frage erörtert, ob es einen Unterschied machte, wenn die Passagiere des A380 der Air France-KLM, der heute am Weltfrauentag von Paris nach Washington ausschließlich mit weiblichen Crewmitgliedern besetzt ist, unter der Crew Crossdresser oder Transen finden würden
8. März 2013
von Marcus
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In gewisser Weise ist es natürlich eine Illusion, dass in Tagebüchern das literarische Ich vom biografischen Ich ersetzt wird – es entsteht vielmehr eine Art Hybridfigur aus beiden mit wechselnden Gesellschafterverhältnissen
4. März 2013
von Marcus
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Über ein schmales Badezimmerfenster an der Ostseite des Hauses in der August 65 und ein weiteres Fenster im zweiten Stock an der Südwestseite der Kleinen Hamburger 16 findet heute morgen eine ping-pong-artige Reflektion der Sonne ihren unwahrscheinlichen Weg und fällt von dort durch mein nordnordwestlich ausgerichtetes linkes Wohnzimmerfenster und von dort durch die halb offene Verbindungstür an die Südwand meines Schlafzimmers: eine blasse schmale vertikale und nie zuvor gesehene Lichterscheinung
4. März 2013
von Marcus
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Was schlimm ist: Vor lauter Wald den Baum nicht mehr zu sehen
3. März 2013
von Marcus
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Kasimir Malewitschs Schwarzes Quadrat als 1000-Teile-Puzzle
1. März 2013
von Marcus
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In der körperlichen Bewegung zu körperlicher Ruhe finden
26. Februar 2013
von Marcus
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Sich nicht umdrehen. Nicht zurückblicken. Aber nicht, weil sonst die Frau, sondern weil man selbst zur Salzsäule erstarrt