Individualreise zum Urgrund der Ruhe
16. März 2013
16. März 2013
Individualreise zum Urgrund der Ruhe
16. März 2013
Flüssiges Hartwachs
15. März 2013
Wintermorgensonne, Nachmittagskaffee und abends Landbrot, Butter, Leberwurst, Streuobstäpfel und ein Glas Merlot
15. März 2013
Balitsch, Chandler, Dabanlı, Esswein, Feulner, Frantz, Gebhart, Hloušek, Ildiz, Kanazaki, Kiyotake, Klose, Korczowski, Mak, António, Mendler, awe, Ngankam, Nilsson, Pekhart, Pinola, Plattenhardt, Polter, Rakovsky, Schäfer, Simons, Stark, Stephan
15. März 2013
Aaron, Abraham, Amalek, Amram, Asser, Batseba, Ben-Ammi, Benjamin, Boas, Dan, David, Efraim, Eleasar, Eli, Esau, Esra, Gad, Haran, Isaak, Isai, Ismael, Issachar, Itamar, Jakob, Jeschua, Jojachin, Josef, Josua, Juda, Korach, Levi, Lot, Manasse, Maria, Midian, Mirjam, Moab, Mose, Naftali, Nahor, Pinhas, Rahab, Ruben, Ruth, Salmon, Salomo, Samuel, Saul, Sebulon, Seraja, Serubabel, Simeon, Tamar, Terach, Zadok
14. März 2013
Okzidentalen Erfindern und Nutzern von Bookmark-Now-Read-Later-Apps sollte man vielleicht beizeiten behutsam zur Seite nehmen und mit dem hiesigen Konzept von menschlicher Endlichkeit und Tod vertraut machen und an den Gedanken heranführen, dass eine Lokalisierung ihrer Software für Kulturkreise mit Transmigration, Seelenwanderung und Wiedergeburt das vielversprechendere Ertragsmodell in Aussicht stellt
13. März 2013
Stets töricht – gleich zwei Feuilletonwörter der schlimmsten Sorte in direkter Folge
13. März 2013
Dreh‘ dich, du Miststück!
— ein Typ zu seinem iPad (mit aktivierter Rotationssperre)
10. März 2013
Und als Erwachsener frage ich mich bis heute, warum sich der helle Staub immer auf die dunklen und der dunkle immer auf die hellen Dinge legt
9. März 2013
Ich habe mich als Kind immer gefragt, warum sich der Zigarettenrauch genau im Lichtkegel der Lampen sammelt
8. März 2013
Heute beim Mittagessen mit E. und J. kurz die Frage erörtert, ob es einen Unterschied machte, wenn die Passagiere des A380 der Air France-KLM, der heute am Weltfrauentag von Paris nach Washington ausschließlich mit weiblichen Crewmitgliedern besetzt ist, unter der Crew Crossdresser oder Transen finden würden
8. März 2013
In gewisser Weise ist es natürlich eine Illusion, dass in Tagebüchern das literarische Ich vom biografischen Ich ersetzt wird – es entsteht vielmehr eine Art Hybridfigur aus beiden mit wechselnden Gesellschafterverhältnissen
4. März 2013
Über ein schmales Badezimmerfenster an der Ostseite des Hauses in der August 65 und ein weiteres Fenster im zweiten Stock an der Südwestseite der Kleinen Hamburger 16 findet heute morgen eine ping-pong-artige Reflektion der Sonne ihren unwahrscheinlichen Weg und fällt von dort durch mein nordnordwestlich ausgerichtetes linkes Wohnzimmerfenster und von dort durch die halb offene Verbindungstür an die Südwand meines Schlafzimmers: eine blasse schmale vertikale und nie zuvor gesehene Lichterscheinung
4. März 2013
Was schlimm ist: Vor lauter Wald den Baum nicht mehr zu sehen
3. März 2013
Kasimir Malewitschs Schwarzes Quadrat als 1000-Teile-Puzzle
1. März 2013
In der körperlichen Bewegung zu körperlicher Ruhe finden
26. Februar 2013
Sich nicht umdrehen. Nicht zurückblicken. Aber nicht, weil sonst die Frau, sondern weil man selbst zur Salzsäule erstarrt
25. Februar 2013
An einem Februarvormittag das Opinel öffnen und einen kleinen, rot-orange-bäckigen, schon leicht ledrigen Apfel schälen
20. Februar 2013
Ich denke, das Leben regelt sein Verhältnis zu uns viel eher mit einem Dienstleistungs- als mit einem Werkvertrag: wir schulden ein Bemühen, kein Produkt
20. Februar 2013
The reason we have books and the reason we have stories is to allow someone else to come in and hijack your inner voice
— Douglas Coupland, Video via SwissMiss, via Explore