Soziale Netzwerke als digitale Wiedergänger der pseudo-öffentlichen privaten Stadträume wie Malls und Shoppingcenter
4. Februar 2012
4. Februar 2012
Soziale Netzwerke als digitale Wiedergänger der pseudo-öffentlichen privaten Stadträume wie Malls und Shoppingcenter
3. Februar 2012
Ligaturen sind für Hochzeitseinladungen, oder?
2. Februar 2012
Aus unerfindlichen Gründen verspüre ich gerade Sehnsucht nach meinem längst verschollenen Chris-de-Burgh-The-Getaway-1983-World-Tour-T-Shirt, dass ich in besagtem Jahr in Begleitung meines Vaters nach dem Konzert nicht gekauft, sondern mit Zahnbürste, Sieb und Stofffarbe später zu Hause nachgestaltet habe
2. Februar 2012
Geschwindigkeit als verdichtete Gegenwart.
Verdichtete Gegenwart als Tod.
2. Februar 2012
Wieder das archaische Gefühl, den Mozzarella im Plastibeutel regelrecht zu schächten und ihn langsam, aber gekonnt, einem jahrtausende alten Ritual folgend über der Spüle ausbluten zu lassen
2. Februar 2012
Gerade festgestellt, dass sich Büroklammern gerne in der Nähe des Dauermagneten in unserer Büromaterialienbox aufhalten
1. Februar 2012
Als E’s Vater schwer von seiner Krankheit gezeichnet drei Tage vor seinem Tod einen Ausflug machen will, nicht in den Odenwald, sondern an den Main „Bötchen gucken“ und diesen Wunsch mit einem verschmitzten Lächeln flüstert und wir es tun und es wunderbar ist…
22. Januar 2012
„Alle Zeiten bilden einen gemeinsamen Chor.“
— A. Kluge in der SZ am WE
19. Januar 2012
Das Altern nicht nur im Sinne einer Gaussschen Zahlenreihe verstehen — ist man 43, so ist man eigentlich 1 und 2 und 3 und 4 … und 41 und 42 und 43 zur selben Zeit – sondern zudem erahnen, dass alle Lebenszahlenreihen aller Vorfahren ebenfalls Spuren im Selbst hinterlassen haben
15. Januar 2012
Der juvenile Jetset am Rosenthalerplatz schafft es noch nicht mal bis in die Auguststraße
15. Januar 2012
Vor der Deutschen Markenbutter im Kühlregal stehend werden wir doch alle zu Patrioten, oder?
15. Januar 2012
Mein Vater ist das vertraute Fremde in mir
12. Januar 2012
Wenn die Lösung eines gestalterischen Detailproblems so viel Momentum entwickelt, dass sich daraus eine visuelle Gesamtsprache entwickelt, die dem Projekt seine Gestalt verleiht
6. Dezember 2011
Der absichtsvolle Arte-Themenabend-Ansatz ist oft genau nicht das, was ich beim Fernsehen suche: das Zerhackte, Sprunghafte, Überraschende
18. November 2011
Etwas unter den Soundteppich kehren
22. Oktober 2011
Erhobenen, aber ungekämmten Hauptes der Welt entgegentreten
17. Oktober 2011
Erst wenn ich den ersten Mann auf einem Tandem hinten sitzen sehe, glaube ich an die Gleichstellung der Geschlechter
15. Oktober 2011
Presseerzeugnis und Möbelstück in einem
9. Oktober 2011
Mario Puzos „Die Putze des Paten“
4. Oktober 2011
Menschen mit Hörgerät scheinen Probleme haben, in einer Gruppe von Leuten und parallelen Lautäußerungen auf eine einzelne Stimme fokussieren zu können. Daher die Idee: ein an eine Brille gekoppeltes Hörgerät, das softwaregestützt und auf Basis eines Eyetrackingmechanismus die Stimme desjenigen Menschen selektiv im Verhältnis zu allen anderen verstärkt, den der Gerätehörende gerade ansieht