19. Juni 2013
17. Juni 2013
(Grafik-)Nerd ist…
…wenn man sich in der Photoshop-Ebenen-Palette ein Suchfeld wünscht
17. Juni 2013
Vanitas in der Arbeitswelt
Vom Milestone zum Tombstone
12. Juni 2013
Shopping-Highlight
Der Humana-Flagship-Store
11. Juni 2013
Autobahn
Die Autobahn wie ein heiseres verwundetes Tier
8. Juni 2013
Wege des Vergessens
Um den Gedanken, den ich gerade habe, nicht zu vergessen, stehe ich auf, um ihn zu notieren und auf dem Weg zum Schreibtisch vergesse ich, warum ich aufgestanden bin
7. Juni 2013
Früher
Mein Vater trug früher beim Autofahren schwarze Lederhandschuhe. Ihr Handrücken war über kreisrunde Löcher belüftet. Das Leder erzeugte beim Lenken ein knarrendes Geräusch. Ich glaube, man nahm das Autofahren damals ernster
6. Juni 2013
Jenseits der Kausalität
Effekt = Wirkung ohne Ursache
5. Juni 2013
Chakra-Bräu
Das Beste am Yoga ist das Bier danach
5. Juni 2013
Synästhesie
Die Farbtemperatur eines Gesprächs
3. Juni 2013
Ladenschluss
Im Traum habe ich mit vielen anderen Menschen, Alleinstehenden, Familien, Alten und Kindern in einem großen Möbelhaus gewohnt, auf vier Etagen, in allen Abteilungen. Nachts. Privates und Öffentliches für alle sichtbar. Reger Tauschhandel. Konfrontation und Rückzug. Und ich weiß nicht, ob wir morgens vor Ladenöffnung alle Spuren beseitigen und erst am Abend nach Ladenschluss wieder Besitz von den Wohnlandschaften ergreifen oder ob wir das Haus einfach ganz übernommen haben
2. Juni 2013
Quantenbiografie
Das Jetzt ist eine maßstabslose Größe. Einfach jetzt. Jetzt gerade. Und darin gelten – vielleicht wie beim Übergang der klassischen Physik zur Quantenmechanik – plötzlich andere Gesetze. Die Gesetze des Jetzt.
In der Reflexion unseres Lebens betrachten wir eben dieses Leben meist mit den Augen der klassischen Biografie: in großen Linien. Das Leben selbst aber wird in einer kontinuierlichen Abfolge von Augenblicken gelebt. Und in jedem einzelnen gelten die Gesetze der Quantenbiografie: die kleinen Begebenheiten, deren Summe sich zu dem addiert, was wir „unser Leben“ nennen.
In gewisser Weise sind die großen Linien Illusionen. Wir gruppieren für Wert befundene Erinnerungen und Dokumente zu vermeintlichen Kontinuitäten, die uns sinnhaft erscheinen. Und wir tun dies nicht zu letzt in der Hoffnung, dass andere unsere Einschätzung von Sinnhaftigkeit teilen.
Real aber sind nur die gelebten Augenblicke. Jeder einzelne. Jeder für sich: Die Kühle des Lakens auf der Haut im Moment des Sichzudeckens. Die Wahrnehmung des schwach sichtbaren Pulses am Hals der Frau, die einem gegenübersitzt. Das Spiel des Lichtes der Flutlichtanlage, das durch die regennasse Scheibe auf die rückwärtige Zimmerwand fällt. Das Gefühl der Schwere der eigenen Hand, die für einen Moment auf dem Oberschenkel ruht
2. Juni 2013
Schubladendenken
„Denn wer will schon gerne in eine Schublade gesteckt werden?“
„Der Pumuckl!“
1. Juni 2013
Check the Cheque
Checks and Balances als Beschreibung der Mittel zur kontinuierlichen Justierung sozialer und politischer Gleichgewichte meint wohl doch eher „Cheques and Balances“
28. Mai 2013
Shavasana
Die Totenstellung als Position der Wiedergeburt, als starke erneuernde Kraft – einfach die coolste Asana überhaupt
27. Mai 2013
Planetarische Liebe
Die zärtliche Umarmung, die sich Schwerkraft nennt
27. Mai 2013
Lepies Tierleben
Elstern – Klapperschlangen der Lüfte
26. Mai 2013
Umgekehrt wäre mir lieber
Wir geben ihnen Dünger, sie bauen daraus Bomben
23. Mai 2013
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22. Mai 2013
Startende Altglascontainer
Man sagt ja, dass ein startender Düsenjäger durchaus eine gewisse Lautstärke an den Tag zu legen vermag – aber reicht er wirklich an das akustische Inferno heran, dass jedes dieser kommunalen Sammelfahrzeuge in den Innenstädten entfacht, wenn es den Inhalt der Altglascontainer in sich hinein stürzen lässt?

